Dieser Vergleich stellt WaterRower oder Concept2 in neun Runden gegeneinander — wie ein Kampf mit Punktesystem. Die Kernfrage „Wer eignet sich besser für den Einsatz?“ hat zwei ehrliche Antworten, und am Ende weißt du, welche auf dich zutrifft.

Die Punktetabelle: WaterRower oder Concept2 im direkten Vergleich
Die neun Bewertungskriterien ergeben den kompletten Score. Concept2 liegt bei fünf Kriterien vorne, WaterRower bei vier — der Abstand ist aber so klein, dass die Zielgruppe am Ende mehr wiegt als die Punkte.
| Kriterium | Concept2 RowErg | WaterRower S4 | Sieger |
|---|---|---|---|
| Verarbeitung | 100/100 | 95/100 | Concept2 |
| Widerstand | 100/100 | 90/100 | Concept2 |
| Rudergefühl | 90/100 | 95/100 | WaterRower |
| Optik | 80/100 | 100/100 | WaterRower |
| Lautstärke | 65/100 | 90/100 | WaterRower |
| Trainingscomputer | 95/100 | 70/100 | Concept2 |
| Apps | 95/100 | 80/100 | Concept2 |
| Lagerung | 70/100 | 95/100 | WaterRower |
| Preis-Leistung | 100/100 | 75/100 | Concept2 |
| Gesamt | 795 | 790 | Concept2 |
Die beiden Kontrahenten im Kurzprofil
Bevor die Runden starten, zwei knappe Kurzprofile — als Orientierung, welches Rudergerät überhaupt zu dir passt.
WaterRower S4 — Holz, Wasser, Wohnzimmer-Look
Der WaterRower S4 ist das design-stärkste Premium-Rudergerät am Markt — ein massives Holzgestell mit Wassertank, das nicht nach Fitnessgerät aussieht, sondern nach Möbelstück. Preislich startet der WaterRower S4 bei ca. 1.299 € für die Holzvarianten Eiche und Esche.

Vorteile:
- Zeitloses Holz-Design für Wohnräume
- Natürliches Rudergefühl durch Wasserwiderstand
- Flüsterleises Wasserplätschern bei jedem Zug
- Hochkant platzsparend verstaubar
Nachteile:
- Nur grundlegender S4-Trainingscomputer
- Bluetooth-ComModule kostet extra
- Halbjährlicher Wasserwechsel nötig
Der WaterRower S4 ist die richtige Wahl, wenn das Rudergerät nicht im Keller stehen soll, sondern im Wohnzimmer als sichtbares Möbelstück. Wer Optik, Ruhe und echtes Wassergefühl will, bekommt hier die kompromissloseste Holz-Konstruktion am Markt.
Concept2 RowErg — Stahl, Luft, Wettkampf-Standard

Das Concept2 RowErg ist der internationale Wettkampf-Standard — ein stahl-aluminiumbasiertes Rudergerät mit Luftwiderstand, das in nahezu jedem CrossFit-Box und Olympia-Trainingsraum der Welt steht. Preislich startet das Concept2 bei ca. 1.190 €.
Vorteile:
- Messgenauer Performance Monitor PM5
- Höchste Stabilität aller Rudergeräte
- Wartungsarm, Stahlkette nur einmal jährlich ölen
- Riesige Online-Community mit Logbook-Integration
Nachteile:
- Lautes Luft-Windrad bei hoher Intensität
- Industrieller Fitness-Look statt Wohnraum-Tauglichkeit
- Platzsparen nur durch Zerlegen in zwei Teile
Wer leistungsorientiert trainiert, Erg-Tests fährt oder Wettkampfdaten auswerten will, kommt am Concept2 RowErg nicht vorbei — der Performance Monitor PM5 liefert messgenaue Werte auf jeder Maschine weltweit identisch.
Der ausführliche Vergleich | Concept2 vs. WaterRower
Runde 1 Verarbeitung und Langlebigkeit (100:95 für Concept2)
Das Concept2 gewinnt die erste Runde denkbar knapp, weil die Stahl-Aluminium-Konstruktion bei der reinen Belastbarkeit einen Tick stabiler ist als das Holzgerüst des WaterRower — bei beiden Geräten ist die Verarbeitung aber auf Profi-Niveau.
Beide Rudergeräte kommen ohne Risse, scharfe Kanten oder Produktions-Fehler aus der Verpackung. Der Concept2-Rahmen aus Stahl und Aluminium ist praktisch unzerstörbar — uns ist bislang kein Fall bekannt, in dem ein RowErg im Alltagseinsatz einen strukturellen Schaden genommen hätte. Das maximale Belastungsgewicht liegt bei 227 kg, deutlich höher als die 150 kg des WaterRower.
Der WaterRower kontert mit handwerklicher Holzverarbeitung, die optisch vielen Stahl-Konstruktionen überlegen ist. Die einzige Schwäche: Holz kann bei intensivem Einsatz irgendwann feine Einkerbungen bekommen, wenn schwere Gegenstände aufschlagen. Das ist ein kosmetisches, kein funktionales Problem.
Beide Geräte laufen 15 Jahre plus — der WaterRower vielleicht mit ein paar mehr Charakter-Spuren, das Concept2 wie am ersten Tag.
Runde 2 Widerstand (100:90 für Concept2)
Das Concept2 gewinnt Runde 2 mit seinem selbst für Weltklasse-Ruderer ausreichenden Luftwiderstand, der bei jedem Zug exakt das liefert, was der Ruderer einfordert. Der WaterRower-Wasserwiderstand arbeitet ebenfalls profitauglich, ist aber im oberen Intensitätsbereich einen Tick begrenzter.
Beide Widerstandstypen folgen der gleichen Physik: Je stärker der Zug, desto größer der Widerstand — es gibt keine starren Stufen, sondern eine fließende Skalierung.
Der Luftwiderstand des Concept2 reagiert minimal direkter, weil die Luft sofort nachgibt und das Windrad sofort wieder beschleunigt werden muss. Beim WaterRower verteilt das Wasser die Kraft etwas träger, was viele Ruderer als angenehmer empfinden, aber eben einen kleinen Punktabzug beim reinen Leistungsaspekt bedeutet.
Für Wettkampf-Training ist der Concept2-Widerstand der Goldstandard — kein Olympia-Team trainiert auf einem anderen Gerät. Für entspanntes Dauerrudern tun sich beide Systeme nichts, am Ende entscheidet eher das Feeling der Bewegung als der reine Widerstandswert.
Runde 3 Rudergefühl (95:90 für WaterRower)
Der WaterRower holt sich Runde 3, weil die Kombination aus Wasserwiderstand, Holz-Flex und Zugriemen dem echten Rudern auf einem Boot noch näher kommt als die straffe Luftkette des Concept2. Der Unterschied ist klein, aber am Ende messbar.

Beim Concept2 RowErg arbeitet jeder Zug mit dem kugelgelagerten Sitz, dem Zugband und dem Luftwiderstand zusammen — ein erstklassiges Ruderfeeling, das in unserem Vergleich 90 von 100 Punkten bekommt. Die Bewegung ist harmonisch, dynamisch und gleichzeitig kontrolliert. Wer von einem Ergo-Boot gewohnt ist, findet sich sofort zurecht.

Der WaterRower S4 liefert zusätzlich den Wassersound und die Wasserdynamik, die beim echten Rudern auf See entsteht: Der Widerstand baut sich beim Durchziehen langsamer auf, das Wasser im Tank antwortet mit Plätschern, und die leichte Holz-Flexibilität simuliert das Mitschwingen eines Boots-Rumpfs. Das ist nicht objektiv besser, aber für Puristen mit Ruder-Hintergrund eine Offenbarung. 95 von 100 Punkten, knapp vor dem Concept2.
Runde 4 Optik (100:80 für WaterRower)
Der WaterRower gewinnt Runde 4 klar, weil sein massives Holzgerüst aussieht wie ein Designer-Möbelstück und im Wohnzimmer nicht als Fitnessgerät durchgeht. Das Concept2 sieht aus, was es ist: ein kompromissloses Sportgerät für den Hobbyraum.

Der WaterRower fügt sich wie ein Chamäleon in Wohnräume ein. Die Holzvarianten Eiche, Esche, Kirsche und Nussbaum wirken warm und schlicht, und viele Besitzer berichten, dass Gäste beim ersten Blick gar nicht erkennen, dass es sich um ein Trainingsgerät handelt. Wer das Rudergerät nicht verstecken will oder muss, bekommt hier die mit Abstand schönste Lösung auf dem Markt — 100 von 100 Punkten.

Das Concept2 kontert mit dem typischen Sportgerät-Look: Stahlrohre, Aluminium-Schiene, Kunststoff-Sitz. Das ist nicht hässlich, aber unverkennbar Fitness-Welt. Wer eine Garage, einen Hobbyraum oder ein Heim-Gym hat, wird das nicht stören. Wer das Rudergerät im Wohnzimmer stehen hat, muss sich den Look gewöhnen — 80 von 100 Punkten.
Runde 5 Lautstärke (90:65 für WaterRower)
Der WaterRower gewinnt Runde 5 mit deutlichem Abstand, weil das Wasser-Plätschern selbst bei voller Intensität auf Zimmerlautstärke bleibt. Der Luft-Concept2 wird bei hoher Zugfrequenz so laut wie ein lauter Fernseher.

Beim Concept2 RowErg hängt die Lautstärke direkt von der Intensität ab: Je fester du ziehst, desto lauter arbeitet das Luft-Widerstandssystem, und dazu kommt noch das Geräusch der Stahlkette, die durch die Führung läuft. Bei intensivem Training erreicht das RowErg etwa 75 dB — nicht extrem, aber in einer Mietwohnung nach 20 Uhr grenzwertig. 65 von 100 Punkten.

Der WaterRower S4 bleibt bei rund 50-55 dB, weil das Wasser die Zug-Energie absorbiert und zusätzlich beruhigendes Wasserrauschen erzeugt. Viele Nutzer berichten, dass das Plätschern ihren Trainingsrhythmus verbessert, weil es wie echtes Rudern auf See klingt. Für Mietwohnungen, Dachgeschosse und abendliches Training ist der WaterRower die klar bessere Wahl — 90 von 100 Punkten. Passt das Kriterium Lautstärke zu deinem Wohnumfeld, lohnt ein Blick in unsere Auswahl leiser Rudergeräte für weitere Alternativen.
WaterRower S4 oder Concept2 RowErg — welches Modell passt zu deiner Wohnung?
Für Mietwohnungen unter 70 Quadratmetern gewinnt der WaterRower S4 — leise und hochkant verstaubar. Für Eigenheime mit eigenem Hobbyraum spielt die Wohnsituation keine Rolle, dort entscheidet reine Leistung für das Concept2. Die folgende Matrix zeigt dir die klare Empfehlung pro Wohn-Szenario.
| Wohnsituation | Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| Mietwohnung < 70 m² | WaterRower S4 | Leise (50-55 dB), hochkant verstaubar |
| Dachgeschoss mit Nachbarn unter dir | WaterRower S4 | Kein Luft-Geräusch, keine Kettenvibration |
| Eigenheim mit Hobbyraum | Concept2 RowErg | Lautstärke egal, Leistung entscheidet |
| Loft mit offenem Wohnbereich | WaterRower S4 | Wohnzimmer-Optik als Designobjekt |
| Garage ohne Heizung | Concept2 RowErg | Robuster gegen Temperaturschwankungen |
| Homeoffice-Zimmer | WaterRower S4 | Leise genug für Calls im Nachbarraum |
Der Hauptgrund für eine klare Entscheidung ist fast immer die Lautstärke — alles andere regelt sich nach zwei Wochen Alltag von selbst.
Runde 6 Trainingscomputer (95:70 für Concept2)
Das Concept2 gewinnt Runde 6 souverän mit dem Performance Monitor PM5 — dem messgenauesten Trainingscomputer im Rudergerät-Markt. Der S4-Computer des WaterRower bietet die gleichen Grundfunktionen, ist aber weniger präzise.

Der PM5 des Concept2 RowErg liefert identische Messwerte auf jeder Maschine weltweit — exakt das ist der Grund, warum internationale Rudererg-Wettkämpfe ausschließlich auf Concept2-Geräten gefahren werden. Der Computer loggt Distanz, Splits, Leistung und Herzfrequenz mit einer Genauigkeit, die einen sauberen Trainingsfortschritt über Monate nachvollziehbar macht. Dazu kommen interne Speicherung aller Workouts und ein USB-Anschluss für den Export. 95 von 100 Punkten.

Der S4-Leistungsmonitor des WaterRower zeigt ebenfalls alle Kernwerte (Splits, kcal, Strokes pro Minute, Distanz), arbeitet aber weniger präzise — Abweichungen zwischen zwei WaterRowern sind nicht selten. Für Hobby-Training reicht das vollkommen, für ernsthafte Fortschrittskontrolle wird der S4 zum Flaschenhals. 70 von 100 Punkten.
Runde 7 Apps und Konnektivität (95:80 für Concept2)
Das Concept2 gewinnt auch Runde 7, weil die ErgData-App und die Logbook-Integration direkt ab Werk Bluetooth-fähig sind und eine der größten Online-Communitys im Cardio-Markt dahinter steht. Der WaterRower braucht für App-Anbindung ein separates Bluetooth-ComModule.

Der PM5 des Concept2 RowErg spricht Bluetooth und ANT+ von Haus aus und verbindet sich direkt mit Kinomap, EXR, Holoreach und der hauseigenen ErgData-App. Über das Concept2-Logbook kannst du jedes Workout online speichern, an Challenges teilnehmen und dich mit Ruderern weltweit messen — die Community ist der zweite große Grund, warum das RowErg in fast jedem CrossFit-Studio steht. 95 von 100 Punkten.

Der WaterRower S4 bietet grundsätzlich die gleichen Apps (Kinomap, SmartRow, WaterRower Connect), braucht dafür aber das optionale ComModule als externes Bluetooth-Modul — zusätzliche Kosten im Bereich von 50-80 €. Funktional steht der WaterRower damit kaum schlechter da, aber die Out-of-the-Box-Integration fehlt, und die Community ist deutlich kleiner. 80 von 100 Punkten.
Runde 8 Lagerung und Platzbedarf (95:70 für WaterRower)
Der WaterRower holt sich Runde 8, weil das Gerät sich dank der Transportrollen hochkant an die Wand stellen lässt — ohne Zerlegen, ohne Werkzeug. Das Concept2 muss für platzsparende Lagerung in zwei Einzelteile zerlegt werden.

Der WaterRower S4 lässt sich nach dem Training einfach nach oben kippen und über die eingebauten Rollen an den Lagerort fahren. Mit einer Breite von etwa 55 cm passt er in jede schmale Ecke oder hinter eine Tür — das ist die eleganteste Lagerlösung im Premium-Segment. 95 von 100 Punkten.

Das Concept2 RowErg fehlt ein Klappmechanismus, und die Lagerlösung des Herstellers sieht vor, dass die Laufschiene aus der Verankerung gehoben und die beiden Einzelteile senkrecht getrennt gelagert werden. Funktional macht das die Unterbringung möglich, elegant ist das aber nicht — wer das Rudergerät häufig auf- und abbaut, wird den fehlenden Klappmechanismus spüren. 70 von 100 Punkten.
Runde 9 Preis-Leistung (100:75 für Concept2)
Das Concept2 gewinnt Runde 9 klar, weil es bei einem Einstiegspreis ab ca. 1.050 € die maximale Leistungs-Ausstattung liefert — Profi-Widerstand, Wettkampf-Computer, Werksgarantie von bis zu 5 Jahren. Der WaterRower startet erst ab ca. 1.299 € für die Holzvarianten und liefert dafür weniger Mess-Präzision.
Der Concept2 RowErg ist auch Jahre nach dem Kauf der Maßstab für Preis-Leistung im Premium-Segment. Für den Basispreis bekommst du ein Gerät, das internationale Wettkämpfer benutzen, das 15 Jahre plus hält und dessen Ersatzteile jederzeit lieferbar sind. 100 von 100 Punkten.
Der WaterRower S4 kostet in der Basisversion (Eiche/Esche) rund 250 € mehr — dafür bekommst du das Design, die leise Wassercharakteristik und die platzsparende Lagerung. Rein wirtschaftlich betrachtet ist der Aufschlag hoch, und der S4-Computer zieht den Preis-Leistungs-Score zusätzlich nach unten. 75 von 100 Punkten. Wer auf das massive Holz nicht verzichten will, findet im Holz-Rudergerät-Test noch weitere Alternativen.
Was kostet der laufende Betrieb beim WaterRower vs. Concept2?
Beide Rudergeräte sind im laufenden Betrieb extrem günstig — unter 20 € pro Jahr. Das Concept2 liegt bei praktisch null, der WaterRower bei rund 15-20 € für Chlortabletten und optional Holzpflegeöl.

| Position | Concept2 RowErg | WaterRower S4 |
|---|---|---|
| Jährliche Wartung | Stahlkette ölen (< 1 €) | Wasserwechsel + Chlortablette (ca. 5 €) |
| Ersatzteile | selten nötig | Dichtung alle 5-10 Jahre (ca. 20 €) |
| Pflege optional | keine | Dänisches Öl für Holz (ca. 10 €/Jahr) |
| Stromverbrauch | null (Batterie im PM5) | null (Batterie im S4) |
| Jährliche Kosten total | < 5 € | ca. 15-20 € |
Die laufenden Kosten sind kein Entscheidungskriterium — weder das Concept2 noch der WaterRower belastet dich nennenswert. Das ist einer der großen Vorteile beider Rudergeräte gegenüber Crosstrainern oder Laufbändern mit elektronischem Widerstand.

Modelle und Preise: Welche Varianten du vergleichen musst
Beide Hersteller bieten mehrere Modellreihen, und ohne Überblick vergleicht man schnell Äpfel mit Birnen. WaterRower hat neun Varianten, Concept2 drei.

WaterRower-Range (Holz):
- S4 Eiche / S4 Esche: ab ca. 1.399 € — die Einsteiger-Holzvarianten
- S4 Kirsche: ca. 1.699 €
- S4 Nussbaum: ca. 1.899 € — die teuerste Holzvariante
- S4 Club-Sport / Shadow: ca. 1.499 € — Eschenholz mit Speziallack
- WaterRower A1: ca. 10.99 € — das günstige Einsteigermodell ohne Premium-Holz
- WaterRower M1 / S1: Studio-Varianten mit Metallrahmen und Holzelementen
Concept2-Range:
- Concept2 RowErg Model D: ca. 1.190 € — der Klassiker, internationale Standard-Maschine
- Concept2 RowErg Model E: ca. 1.390 € — höhere Sitzposition, besser für große und ältere Nutzer

Wer das Concept2 Model E oder die Dynamic-Variante in Betracht zieht, sollte die rund 200-650 € Aufschlag mit dem Einsatzzweck abgleichen — für 90 Prozent der Heimruderer reicht das Standardmodell D in unserem Rudergerät-Test.
Weitere Kriterien im Überblick
Neben den neun bewerteten Runden gibt es fünf kleinere Unterschiede, die für die Kaufentscheidung relevant sein können.
- Aufbau: Concept2 unter 30 Minuten, WaterRower 45-60 Minuten wegen der Holz-Montage. Beide nur einmalig — nicht überbewerten.
- Ergonomie: Concept2 Modell D sitzt durch Standfüße etwas höher, WaterRower hat eine waagrechte Laufschiene. Beide sind gelenkfreundlich, die Schienen-Neigung ist minimal.
- Wartung: Concept2 praktisch wartungsfrei (einmal jährlich Stahlkette ölen), WaterRower braucht halbjährlichen Wasserwechsel plus Chlortablette und optional eine Holzpflege mit dänischem Öl.
- Garantie: Concept2 gewährt 5 Jahre auf den Rahmen plus 2 Jahre auf Verschleißteile, WaterRower 5 Jahre auf den Rahmen und 3 Jahre auf Komponenten.
- Zubehör: WaterRower hat das deutlich größere Sortiment — Bodenschutzmatten, Laptop-Halter, Herzfrequenz-Bänder, Chlortabletten, Wasserfarbe, HiRise-Adapter, Pflegesets. Concept2 bietet die Essentials, die für 95 Prozent der Nutzer ausreichen.
Die fünf Punkte ändern am Endstand 795:790 nichts, weil sie sich gegenseitig aufheben — Concept2 punktet bei Wartung und Garantie-Dauer, WaterRower beim Zubehör-Sortiment.
Widerstand
Preis
1.199,00 €
Widerstand
Preis
1.189,99 €
Fazit zum Vergleich WaterRower oder Concept2
Das Concept2 gewinnt den Vergleich WaterRower oder Concept2 hauchdünn mit 795:790 Punkten — aber der Sieg sagt weniger über das bessere Gerät aus als über die Frage, welche Zielgruppe du bedienst. Beide Rudergeräte spielen in der Champions League, nur in unterschiedlichen Rollen.

- Zum Concept2 RowErg greifen alle, denen es um harte Trainingsdaten, Wettkampf-Kompatibilität und messgenauen Fortschritt geht. Der PM5 ist konkurrenzlos, die Community ist riesig, der Preis von ca. 1.050 € ist für das Gebotene ein Schnäppchen. Wenn das Rudergerät in der Garage, im Keller oder im Heim-Gym steht und du Kopfhörer gegen die Luft-Lautstärke trägst, ist das RowErg die kompromissloseste Entscheidung.
- Zum WaterRower S4 greifen alle, die das Rudergerät im Wohnraum stehen haben, auf Design Wert legen und die Ruhe des Wasserwiderstands lieben. Der Aufpreis von rund 250 € gegenüber dem Concept2 ist gerechtfertigt, wenn du das Rudergerät täglich siehst und hörst — schöne Optik und leises Plätschern machen aus dem Training einen Ritus statt einer Pflicht.
Unser ehrlicher Tipp: Wer bei beiden Geräten Zweifel hat, sollte die Lautstärke zum Entscheidungsfaktor machen. Das Concept2 ist objektiv lauter — und wer abends in einer Mietwohnung trainiert, wird den WaterRower nach drei Wochen nicht mehr missen wollen.
Einen Überblick der aktuellen Alternativen im Premium-Segment findest du in unserer Bestenliste der Wasserrudergeräte.













