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skandika Styrke Wasserrudergerät Eiche

Skandika




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  • Alle Angaben ohne Gewähr

UNSERE BEWERTUNG
90,00%
SEHR GUT
Verarbeitung
85%
Rudergefühl
95%
Widerstand
90%
Technik
85%
Lautstärke
95%
Optik
95%
Preis-Leistung
85%

Aufbau

Der Aufbau des Skandika Styrke ist nicht sonderlich schwierig, dauert aber ein wenig länger als bei anderen Rudergeräten. Es ist auch von Vorteil, wenn Ihnen eine zweite helfende Person beim Aufbau hilft. Aber auch alleine ist der Aufbau mit ein bisschen handwerklichen Geschick problemlos machbar. Im Endeffekt müssen Sie die beiden Schienen mit der Wasserhalterung, dem Endstück und der Plattform für die Stützen verbinden.

Im Anschluss können Sie den Tank mit Wasser befüllen. Dazu können Sie die im Lieferumfang beiliegende Handpumpe verwenden. Der Tank lässt sich nicht von der Halterung lösen.

Achten Sie dabei auf die Füllmengenangaben (10 – 19 Liter) von Skandika. Unsere Empfehlung: Befüllen Sie den Tank gleich mit ca. 19 Litern. Im Grunde ist der Widerstand stufenlos, und richtet sich nach ihrer Zugstärke. Die Wasserfüllmenge gilt dabei lediglich als Grundwiderstand. Nach der Befüllung legen Sie noch eine Chlortablette in den Tank. Eine Chlortablette befindet sich ebenfalls im Lieferumfang.

Die Montageanleitung ist ganz ok und Werkzeug ist im Lieferumfang ebenfalls enthalten. Sollten Sie aber selbst im Besitz des passenden Werkzeuges sein, dann nutzen Sie besser dieses.

Skadika Styrke Weltmeister

Verarbeitung

Nicht nur auf den ersten Blick, sondern auch bei genaueren Hinsehen unterscheidet sich optisch das Skandika Styrke kaum vom WaterRower. Die Silhouette ist gleich, die Abmessungen fast identisch und sogar die Verschraubungen sind haargenau an der gleichen Stelle.

Skandika Styrke Merkmale

Trotz allem ist das Holz des WaterRower ein wenig hochwertiger, was nicht heißen soll, dass das Skandika Styrke minderwertig verarbeitet ist. Beim WaterRower wird noch sehr viel in aufwendiger Handarbeit und präziser Maschinentechnik gefertigt. Dazu wird ausschließlich Holz aus den USA und Deutschland gewonnen, das wiederrum bestimmte intern festgelegte Qualitätsstandards erfüllen muss.

Das Eichenholz des Styrke kommt sehr wahrscheinlich aus dem asiatischen Raum, da sonst dieser Preis so nicht zustande kommen würde. Auf die Stabilität hat es erstmal keine Auswirkungen. Das bestätigt auch die Angabe des maximalen Benutzergewichts von 180 kg. Auch die Holzdicke mit ca. 30 mm an fast allen Stellen ist gleich zum amerikanischen Vorbild. Im Detail sind die Holzmaserungen nicht so schön wie beim WaterRower. Zudem ist das Holz des Styrke scharfkantiger als beim WaterRower.

Ansonsten ist die Verarbeitung bei den anderen Komponenten relativ gut. Der Sitz ist super verarbeitet, die Zugstange ist ebenfalls stabil und Komponenten wie die Fußstützen unterscheiden sich kaum zum Original.

Im Großen und Ganzen kann man sich aber für den Preis nicht wirklich beschweren.

Training

Die komplette Ruderbewegung fühlt sich auf dem Skandika Styrke sehr gut an. Der Widerstand baut sich dank des Wasserwiderstands sehr gleichmäßig auf, wodurch die Gelenke stark geschont werden und alle Muskelgruppen optimal trainiert werden. Die Übertragung des Zugbands funktioniert ebenfalls beachtlich und in Kombination mit dem kugelgelagerten Rollsitz fühlt sich der Bewegungsablauf sehr geschmeidig an. Beim WaterRower fühlt sich dank der speziell patentierten Paddeln im Tank das Rudergefühl noch ein klein wenig besser an, aber das ist auch hier schon jammern auf hohem Niveau.

Die durch die Ruderbewegung entstandene Lautstärke ist sehr ruhevoll und macht das Training noch ein Stück attraktiver. Wenn man die Augen schließt, denkt man wirklich, man sei auf Wasser. Dank der Doppelschiene und den Dämpfungseigenschaften des Holzes bleibt auch der Sitz sehr leise. So können Sie auch ohne Schwierigkeiten nebenbei einfach ihre Lieblingsserie schauen oder auch einfach zu später Stunde rudern, ohne sich Gedanken zu machen, ob der Nachbar das hört. Selbst bei intensivem Rudern erreicht das Skandika Styrke maximal Zimmerlautstärke.

Damit längere Trainingseinheiten komfortabel und ergonomisch absolviert werden können, wurde der Sitz optimal gepolstert. Dabei ist der Sitz auch nicht zu weich, wodurch Stabilität verloren gehen könnte. Des Weiteren gibt der Anti-Rutsch-Sitz auch genug Halt beim Training. Gerade da haben einige Rudergeräte ihre Probleme, besonders wenn die trainierende Person typische Sporthosen aus Polyester trägt.

Die Fußauflagen lassen sich für jede Schuhgröße bis ca. 50 individuell verstellen. Wie auch beim echten Rudern auf Wasser liegen die Fußauflagen auf dem Stemmbrett sehr nah beieinander. Die Fußschlaufen sind gleichermaßen stabil und lösen sich auch nicht selbstständig beim Rudern. Dennoch ist die Fersenhalterung ein bisschen scharfkantig. Es empfiehlt sich auf jeden Fall mit Sportschuhen zu rudern. Zum einen ist es deutlich komfortabler und zum anderen geben diese einen besseren Halt beim Training.

Die Zugstange lässt sich gut greifen und liegt aufgrund der ergonomischen Form sehr gut in der Hand. Auch kleine Hände haben keine Probleme, die Zugstange fest zu fassen.

Für ältere Personen könnte das Auf- und Absteigen ein bisschen schwierig werden und erfordert deshalb ein bisschen Eingewöhnung. Das Rudergerät ist an sich sehr ergonomisch, aber durch die tiefe Höhe ist der Einstieg und das Absteigen nicht ganz so einfach.

Alles in allem erhält man in Relation zum günstigen Preis ein sehr tolles Rudererlebnis mit dem Skandika Styrke.

Trainingscomputer

Der Trainingscomputer befindet sich ähnlich wie beim WaterRower an der rechten Seite über dem Wassertank und ist ganz gut erreichbar.

Optisch ist das nicht der schönste Computer und die Folientastatur ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber man muss Skandika zugutehalten, dass trotz Hinzunahme des Computers der ursprüngliche Preis nicht angehoben wurde. Das ist wirklich ein fairer Zug.

Während des Ruderns werden die folgenden Trainingsmetriken angezeigt:

Skandika Styrke Computer

Das funktioniert auch alles ganz gut und die Werte sind einigermaßen genau. Leider ist aber das Display nicht das größte, wodurch die einzelnen Trainingswerte nicht so gut ablesbar. Zudem enthält der Computer auch leider keine Hintergrundbeleuchtung.

Trainingsprogramme

Es sind auch einige Trainingsprogramme enthalten, die das Training um einiges attraktiver machen.

Das Gerät bietet 3 verschiedene Intervall-Modi, wobei es sich um zwei bereits vordefinierte Intervalle handelt und der dritte Modi sich individuell anpassen lässt:

10/20 = Hier trainieren Sie 8 Runden mit jeweils 10 Sek Training und machen dann im Anschluss eine Pause von 20 Sekunden.

20/10 = Hier genau das gleiche, nur umgekehrt: 20 Sekunden Training und 10 Sekunden Pause

Custom = Hier können Sie individuell die Trainings- und Pausezeit definieren.

In diesem Modus definieren Sie eine Zielvorgabe bzw. einen Countdown. Dabei kann es sich um einen Zeit-, Distanz-, Kalorien-, SPM- oder Herzfrequenz-Countdown halten. Wenn Sie den Wert 0 erreichen, ist ihr Zielvorgabe erfüllt.

Bei diesen Modi trainieren Sie nach Ihrer Herzfrequenz. Dazu benötigen Sie einen Herzfrequenzgürtel, der mit der Konsole via Bluetooth (5,3 kHz) gekoppelt wird. Während des Trainings wird durchgehend Ihre Herzerholungsrate analysiert um zu ermitteln in welcher körperlichen Verfassung Sie sind. Je besser die Herzerholungsrate ist (Erholung auf Normalpuls), desto besser ist Ihr Fitnesslevel. Dabei wird Ihnen eine Skala angezeigt von F1 bis F6. Wobei F1 sehr gut bedeutet und F6 ungenügend.

Die Programme funktionieren alle ganz zuverlässig. Vom Umfang ist die Auswahl der Programme nicht die größte, aber die wichtigsten Modi sind dabei.

Apps

Ebenfalls ein neues Feature: Der Computer kann via Bluetooth mit den Apps Fitshow und KinoMap verbunden werden. Praktisch, dass sich am Computer eine Smartphone- und Tabletablage befindet, auf der Sie ihr Endgerät abstellen können.

FitShow

FitShow ist für iOS und Android erhältlich und bietet einige Modi wie z.B.

Leider ist die App aber auf allen Plattformen sehr unzuverlässig und die meisten haben schon bei der Registrierung Probleme. Klappt es dann doch, kommt es ziemlich häufig vor, dass die App abstürzt. Zudem sind viele aufgezeichneten Werte ziemlich ungenau. Von daher können wir Fitshow leider nicht empfehlen.

Die App Kinomap dagegen gehört zu den zuverlässigsten Apps auf dem Markt. Bei dieser App laden Community-Mitglieder abgefilmte Trainingsstrecken hoch, die jeder nachrudern kann. Dank der stetig wachsenden Community sind mittlerweile schon rund 300 Videos im Portfolio von Kinomap, wobei es sich Strecken aus allen Ecken dieser Welt handelt wie z.B. Deutschland, Spanien, USA, Australien, China, Tahiti u.v.m

Die App macht wirklich Spaß und ist eine tolle Ergänzung zu den eigentlichen Funktionen des Computers. Zu jeder Strecke finden Sie auch Online-Bestenlisten, mit denen Sie sich messen können.

Falls Ihnen die Ansicht auf dem Tablet oder Smartphone nicht ausreicht, können Sie auch via Miracast, Chromecast oder AppleTV Ihr Bild an Ihren Fernseher streamen.

Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dieser App. Mal hier und da gibt es einige Bugs, die aber recht schnell vom Kinomap Entwicklerteam schnell ausgebessert werden. Im Vergleich zu vor einem Jahr, hat sie die App gut weiterentwickelt.

Lagerung

Nach absolvierter Trainingseinheit können Sie das Skandika Styrke Wasserrudergerät ohne viel Kraftaufwand ganz einfach mit nur einem Handgriff in die Vertikale kippen. Über die Transportrollen an der Front lässt sich das Wasserrudergerät an einen beliebigen Ort verschieben. Die Transportrollen dürfen Sie keineswegs zu fest anschrauben, da sich sonst die Rollfähigkeit stark verschlechtert. Und alle paar Monate ist es sinnvoll die Rollen von Schmutz zu befreien.

Im Lagerzugstand macht das Skandika Styrke eine tolle Figur und passt sich der Wohnumgebung perfekt an. Erst bei genaueren Hinsehen erkennt der Laie, dass es sich hierbei um ein Fitnessgerät handelt. Viel Platz benötigt das Styrke ebenfalls nicht. Hochkant ist das Rudergerät nicht breiter als ein Stuhl. Einzig in der Höhe benötigen Sie mindestens 210 cm.

Vergleich zum WaterRower S4

Nochmal kurz die Unterschiede zusammengefasst, da sich die Rudergeräte sehr ähneln

Ansonsten gibt es so gut wie keine Unterschiede und beide Rudergeräte haben ihre Daseinsberechtigung. Mit dem Styrke stellt Skandika eine tolle Alternative zum WaterRower S4

Vor- und Nachteile

Fazit zum Skandika Styrke Test

Das Skandika Styrke ist eine tolle Low-Budget Variante zum WaterRower S4 und wir können das Wasserrudergerät jedem empfehlen, der vergleichsweise nicht so viel Geld ausgeben möchte. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gut, das Rudergefühl top, die Stabilität hoch und durch den Trainingscomputer bzw. der App-Funktionalität nun auch jede Menge Abwechselung geboten.

Hier und da gibt es mal kleinere Mängel, wie z.B. die Anzeige des Displays, aber bei dem Preis muss auch ein wenig gespart werden. Der WaterRower S4 ist schon ausgereifter, aber wer ein paar Kompromisse eingehen kann, macht mit dem Skandika Styrke nichts falsch.

Alternativen wären wie bereits schon erwähnt der WaterRower S4, der allerdings erst ab 1.199 € in der Holz-Variante Esche erhältlich ist. Die Variante Eiche kostet in der Regel nochmal 100€ mehr. Ansonsten ist das Sportstech WRX700 ebenfalls eine gute Alternative. Der günstigere WaterRower A1 (999 €) ist keine Empfehlung und besteht auch nicht komplett aus Holz.

Typ Wasser-Widerstand
Marke Skandika
EAN(s)4260520875649
Maße (L x B x H)210 x 53 x 57 cm
KlappbarNein
Maße (hochkant)53 x 57 x 210 cm
Gewicht35 kg
max. Nutzergewicht180 kg
max. Nutzergröße200 cm
PulsempfängerNein
EinsatzgebietHeimgebrauch, Semiprofessionell, Professionell
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