NordicTrack Rudergeräte kombinieren interaktives Training mit iFit und moderne Touchscreen-Hardware, haben aber einen klaren Haken: Ohne monatliches Abo sind die Geräte stark beschnitten. In unserem NordicTrack Rudergerät Test schauen wir uns die vier verfügbaren Modelle an, erklären iFit im Detail und teilen unsere Erfahrungen aus dem Praxistest — für wen sich der Kauf lohnt und für wen nicht.

Die 4 NordicTrack Rudergeräte im Test 2026
NordicTrack bietet im deutschen Raum derzeit vier Rudergeräte: drei RW-Modelle mit Tablet und iFit-Kopplung sowie das RX800 als abgespeckte Variante ohne Abo-Zwang. Technisch sind die RW-Modelle bis auf die Displaygröße fast identisch — das RX800 tanzt mit reinem Luftwiderstand aus der Reihe.
Platz 1 NordicTrack RW900
Das Flaggschiff mit 22"-Touchscreen
Das NordicTrack RW900 ist das Top-Modell der Reihe und unser Favorit für alle, die iFit kompromisslos ausreizen wollen. Der 22-Zoll-Touchscreen ist der größte im NordicTrack-Lineup, läuft flüssiger als bei den kleineren Modellen und macht Studio-Kurse sowie POV-Workouts zum Kino-Erlebnis. Mit 53 kg Eigengewicht steht es stabiler als der Rest und wirkt im Trainingsalltag hochwertiger.
- Größter 22″-Touchscreen im Lineup
- Stabilster Rahmen der RW-Reihe
- Luft + Magnet mit automatischer iFit-Steuerung
- Klappbar und damit platzsparend
- Mit ca. 1.699 € das teuerste Modell
- Belastbarkeit nur bis 115 kg
- Ohne iFit-Abo stark eingeschränkt
Preislich startet das RW900 bei ca. 1.699 €, dazu kommen die monatlichen iFit-Kosten. Unser ausführlicher Einzeltest zum RW900 folgt in Kürze — bis dahin bleibt es das Modell mit dem besten iFit-Erlebnis, aber auch mit den höchsten Gesamtkosten.
Platz 2 NordicTrack RW700
Die goldene Mitte
Das NordicTrack RW700 ist der beste Kompromiss aus Displaygröße und Preis. Das 14-Zoll-Touchscreen-Display ist groß genug für alle iFit-Kurse, ohne dass du in die Premium-Preisklasse rutschst. Technisch ist das RW700 fast eine Kopie des RW900 — gleiche Widerstandskombination, gleiche Android-Oberfläche, nur etwas kleineres Display und ein Hauch weniger Eigengewicht.
- 14″-Display ist groß genug für alle iFit-Formate
- Identische Technik wie das RW900
- Platzsparend klappbar
- Deutlich günstiger als das Top-Modell
- Trotzdem ab ca. 1.399 € kein Schnäppchen
- iFit-Abo zwingend für vollen Funktionsumfang
- Belastbarkeit bei 115 kg
Für ca. 1.399 € bekommst du praktisch das RW900-Erlebnis mit einem kleineren Monitor. Wer nicht aus einem Meter Entfernung auf sein Display starrt, wird den Unterschied im Alltag kaum bemerken — und spart rund 300 € Anschaffungskosten.
Platz 3 NordicTrack RW600
Der iFit-Einstieg
Das NordicTrack RW600 ist das günstigste der drei iFit-fähigen Rudergeräte und richtet sich an Einsteiger, die in die iFit-Welt schnuppern wollen, ohne direkt 1.700 € auszugeben. Der 10-Zoll-Bildschirm (ca. 25 cm) ist im Alltag ausreichend, wirkt im Vergleich zum RW900 aber gedrungen. Sonst ist das RW600 technisch identisch mit den größeren Geschwistern.
- Günstigster iFit-fähiger Einstieg
- Klappbar und kompakt
- Gleicher Widerstand wie die Top-Modelle
- 10″-Display wirkt im Test gedrungen
- Ab ca. 1.199 € plus laufende Abo-Kosten
- Ohne iFit kaum sinnvoll
Mit ab ca. 1.199 € liegt das RW600 im mittleren Preissegment. Wer das kleinere Display verschmerzen kann, bekommt hier denselben iFit-Zugang wie bei den teureren Modellen — zahlt aber trotzdem jeden Monat für das Abo.
Platz 4 NordicTrack RW300
Der iFit-Einstieg
Das NordicTrack RW300 ist der Sonderfall im Test: kein Touchscreen, kein iFit-Zwang, stattdessen ein klassischer 5″-LCD-Trainingscomputer mit 20 vorprogrammierten Workouts. Statt der Luft-Magnet-Kombi der RW-Modelle setzt das RWE300 auf einen reinen Magnetwiderstand
- Keine Abo-Kosten, keine Pflicht-Registrierung
- Magnetwiderstand
- Höhere Belastbarkeit bis 125 kg
- Mit ca. 699 € das günstigste Modell
- Nur AUX-Port statt App-Anbindung
- Kein Touchscreen, keine interaktiven Workouts
- Verarbeitung nicht auf Top-Niveau
Mit ab ca. 1.199 € liegt das RW600 im mittleren Preissegment. Wer das kleinere Display verschmerzen kann, bekommt hier denselben iFit-Zugang wie bei den teureren Modellen — zahlt aber trotzdem jeden Monat für das Abo.
NordicTrack Rudergeräte im direkten Vergleich
Alle vier NordicTrack-Modelle im Überblick — so siehst du auf einen Blick, welches Gerät zu deinem Budget und deinen Ansprüchen passt.
| Modell | Display | Widerstand | Belastbarkeit | iFit | Preis |
|---|---|---|---|---|---|
| RW900 | 22" Touch | Luft + Magnet | 115 kg | Ja | ab ca. 1.699 € |
| RW700 | 14" Touch | Luft + Magnet | 115 kg | Ja | ab ca. 1.399 € |
| RW600 | 10" Touch | Luft + Magnet | 115 kg | Ja | ab ca. 1.199 € |
| RX300 | 5" LCD | Magnet | 125 kg | Ja | ab ca. 699 € |
Was ist iFit und warum ist es bei NordicTrack so wichtig?
iFit entscheidet über Sinn oder Unsinn eines NordicTrack Rudergeräts — denn bei den RW-Modellen ist die Plattform so eng mit der Hardware verknüpft, dass ohne aktives Abo praktisch nur noch ein magerer manueller Modus übrig bleibt. iFit ist eine interaktive Trainingsplattform aus dem ICON-Konzern, die Live- und On-Demand-Workouts mit Personal Trainern, automatische Widerstandsanpassung und eine große Videobibliothek liefert.

Der Haken: Die Plattform läuft ausschließlich im Abo-Modell. Wer iFit dauerhaft nutzen will, zahlt monatlich oder jährlich. Wer es nicht nutzen will, kauft im Grunde überteuerte Hardware — denn die iFit-Features sind der eigentliche Kaufgrund bei den RW-Modellen.
Durch Covid-19 hat das interaktive Heimtraining einen echten Schub bekommen, und iFit ist einer der Marktführer in diesem Segment.
Welche Kurse und Workouts bietet iFit?
iFit deckt fünf Kursformate ab, die sich deutlich voneinander unterscheiden und verschiedene Trainingsstimmungen bedienen. Der Hauptfokus liegt auf Live- und On-Demand-Videos mit Personal Trainern — von ruhigen Recovery-Einheiten bis zu Hochintensitäts-Intervallen ist alles dabei.
- Studio-Kurse — Workouts mit Bühnenlicht und motivierender Musik in Gruppenatmosphäre
- Global-Kurse — Outdoor-Rudereinheiten im POV-Stil, ähnlich wie bei Kinomap
- Audio-Workouts — reine Audio-Anleitung ohne Video-Ablenkung
- Active Recovery — geführtes Dehnen und Technikarbeit
- Trainingsreihen — mehrere Videos mit Progressions-Aufbau
- Intervall-Workouts — plus Yoga, Kraft-Training, Laufen und Radfahren im Crossover
Die Bibliothek wächst regelmäßig, neue Trainer und Formate kommen ständig hinzu. Wer sich auf das Konzept einlässt, findet dauerhaft frische Einheiten — wer aber lieber frei trainiert, empfindet die strukturierte Kurs-Logik schnell als Zwangsjacke.

Welche Funktionen hat iFit im Detail?
iFit packt über ein Dutzend Features in die Plattform — manche davon sind stark, andere eher Beiwerk. Die wichtigsten: automatische Widerstandsanpassung durch den Trainer, Live-Chat während des Workouts und Tracking aller Einheiten inklusive Statistiken.

- Tracking der Workouts mit detaillierten Statistiken
- Verwalten mehrerer Userprofile (Family-Abo bis 5 Nutzer)
- Live-Bestenlisten während des Trainings
- Automatische Widerstandssteuerung durch den Trainer
- Live-Chat mit dem Trainer
- Google Maps StreetView-Training
- Verbindung mit Apple Health, Google Fit, Strava und Garmin
- Bild-Übertragung aufs TV
- Belohnungssystem für Trainingsziele
Was im Test fehlt: ein ordentlicher Programm-Editor, mit dem du eigene Workouts zusammenklicken kannst — so etwas wie bei MyHomeFit oder MyRowing gibt es bei iFit schlicht nicht. Wer gerne strukturierte Eigenprogramme baut, stößt hier an eine Wand.

Läuft iFit auf Deutsch?
iFit ist nur teilweise auf Deutsch nutzbar — die App-Oberfläche ist grob übersetzt, aber die Trainer sprechen fast ausnahmslos Englisch ohne deutsche Untertitel. Das ist im deutschsprachigen Raum einer der häufigsten Kritikpunkte. Aktuell gibt es praktisch keine deutschen iFit Trainer, die meisten Coaches kommen aus den USA und Großbritannien.
Wer solide Englischkenntnisse hat, kommt problemlos klar. Wer kein Englisch spricht, kann die Kurse zwar trotzdem absolvieren — die automatische Widerstandsanpassung funktioniert sprachunabhängig — verliert aber einen großen Teil der Motivation, die von den Trainern ausgeht. Ob NordicTrack hier mittelfristig nachbessert, ist offen.
Welche technischen Voraussetzungen braucht iFit?
Ohne stabiles WLAN läuft iFit nicht — das ist die wichtigste Voraussetzung. Der eingebaute Computer der NordicTrack Rudergeräte verbindet sich direkt ins Heimnetz, die neueren Modelle unterstützen 2,4 GHz und 5 GHz. Wer das RW900 in einem Kellerraum aufstellt, sollte vorher den WLAN-Empfang prüfen — sonst brechen Live-Workouts regelmäßig ab.
Wenn du zu Hause eine eigene Firewall betreibst, die Traffic standardmäßig blockiert, musst du ein paar Ports für iFit freigeben. Die aktuelle Liste pflegt NordicTrack im offiziellen Support-Bereich. Für die meisten Standard-Heimrouter ist keine zusätzliche Konfiguration nötig — Plug and Play funktioniert in der Regel.
Mit welchen Rudergeräten ist iFit kompatibel?
iFit läuft nur auf NordicTrack- und ProForm-Geräten — beide Marken gehören zum ICON-Konzern, deshalb funktioniert die Plattform ausschließlich innerhalb dieser Familie. Fremdmarken wie Concept2, Sportstech oder WaterRower werden nicht unterstützt und sind auch technisch nicht anbindbar. Wenn du iFit willst, führt kein Weg am Kauf eines NordicTrack- oder ProForm-Rudergeräts vorbei — ein Umweg über eine Universal-App existiert nicht.
Was kostet iFit bei NordicTrack Rudergeräten wirklich?
iFit kostet dich im ersten Jahr zwischen 144 € und 396 € zusätzlich zum Gerätepreis — je nachdem, ob du das Single- oder Family-Abo wählst. Beim Kauf eines NordicTrack Rudergeräts bekommst du ein kostenloses 30-Tage-Family-Abo, das danach automatisch in ein zahlungspflichtiges Abo übergeht.
- Family-Abo: 33 € pro Monat für bis zu 5 Nutzer — das ist der Standard, den NordicTrack dir als Erstes vorsetzt
- Single-Lizenz: 12 € pro Monat — muss aktiv ausgewählt werden und lohnt sich, wenn du das Gerät allein nutzt
- Kreditkartenpflicht: Schon für die 30-Tage-Testphase hinterlegst du eine Kreditkarte — ohne geht nichts
- Automatische Verlängerung: Nach 30 Tagen startet die Abbuchung automatisch, du musst aktiv kündigen
Unser Tipp: Rechne die iFit-Kosten direkt in den Gerätepreis ein, bevor du kaufst. Ein RW900 mit Family-Abo kommt im ersten Jahr auf rund 2.095 €, über drei Jahre auf knapp 2.890 € — das relativiert den Abstand zu Premium-Geräten wie dem Concept2 RowErg deutlich, das ohne jedes Abo auskommt.
Vor- und Nachteile von iFit
iFit ist inhaltlich stark, wirtschaftlich aber eine Dauerbindung — hier findest du die wichtigsten Pluspunkte und Schwächen aus unserem Test im Überblick:
Vorteile:
- Riesige Bibliothek mit Live- und On-Demand-Videos
- Automatische Widerstandssteuerung durch den Trainer
- Regelmäßig neue Workouts und Trainingsreihen
- Moderne Oberfläche auf dem Tablet-Display
- Gemeinschaftsgefühl und Bestenlisten
- Zugriff auch mobil via App und Webinterface
Nachteile:
- Nur im monatlichen oder jährlichen Abo-Modell nutzbar
- Kreditkarte zwingend für Registrierung
- Keine deutschen Untertitel, englische Trainer
- Kein echter Programm-Editor für eigene Workouts
- Nur NordicTrack und ProForm kompatibel
- Hintergrundmusik manchmal lauter als die Trainer-Stimme
Unterm Strich ist iFit für alle ein Gewinn, die strukturierte Anleitung und interaktive Workouts suchen. Wer lieber frei nach eigenem Plan rudert, zahlt dagegen jeden Monat für etwas, das er kaum nutzt.
Vor- und Nachteile der NordicTrack Rudergeräte
Abseits der Software haben die Geräte selbst eigene Stärken und Schwächen. Unser Praxiseindruck aus dem Test:
Vorteile:
- Vier Modelle in verschiedenen Preisklassen
- Platzsparend klappbar
- Große moderne Touchscreen-Displays bei den RW-Modellen
- Gute Stabilität beim Rudern
- Ergonomische Fußstützen
- Integrierte Lautsprecher und WLAN-Anbindung
- Interaktives Training mit automatischer Widerstandssteuerung
Nachteile:
- Laufende Kosten durch iFit-Abo bei den RW-Modellen
- Manueller Modus ohne iFit stark eingeschränkt
- Belastbarkeit nur bis 115 kg (RX800: 125 kg)
- Verarbeitung nicht auf dem Niveau von WaterRower oder Concept2
- Keine Drittanbieter-Apps nutzbar
- In Deutschland nur vier Modelle verfügbar — die US-Auswahl ist deutlich größer
NordicTrack Garantie: Was gilt beim Kauf?
Beim Direktkauf über NordicTrack bekommst du eine lebenslange Rahmengarantie plus 2 Jahre Gewährleistung auf Ersatzteile — vorausgesetzt, du registrierst dein Gerät innerhalb von 28 Tagen nach dem Kauf. Wer diese Frist verschläft, verliert den Anspruch auf die erweiterte Garantie.
Die Seriennummer findest du auf einem Aufkleber unter dem Hauptrahmen — halte sie bei der Registrierung und bei jedem späteren Support-Kontakt bereit.

Der Support läuft über iconsupport.eu als zentrale europäische Anlaufstelle — hier bekommst du Handbücher, Ersatzteile und technische Hilfe. In unseren NordicTrack Erfahrungen reagiert der Support innerhalb weniger Werktage, der Versand von Ersatzteilen kann allerdings je nach Lagerbestand etwas dauern. Gerade bei einem Gerät mit teurem Touchscreen ist die lange Rahmengarantie ein echtes Argument — vorausgesetzt, du denkst an die 28-Tage-Frist.
Alternativen zu NordicTrack Rudergeräten
Nicht jeder will 33 € pro Monat für eine Trainings-App zahlen — und genau hier kommen die Alternativen ins Spiel. In unserem Test haben sich drei Modelle als besonders spannende Ausweichoptionen herauskristallisiert, die NordicTrack bei der Hardware-Qualität Konkurrenz machen und ohne Pflicht-Abo auskommen:
- Domyos Training Rower 900 (Mittelklasse, ab ca. 700 €): Magnetbremse, klappbar, mit 150 kg sehr belastbar und über eine kostenlose App nutzbar. Unser Preis-Leistungs-Tipp.
- Sportstech sRow (Mittelklasse, ab ca. 1.400 €): Großes Display, eigene Sportstech-App ohne Abo, 130 kg Belastbarkeit und solide Verarbeitung.
- YESOUL R1M Plus (Mittelklasse, ab ca. 450 €): Der günstigste Einstieg mit eigener App, 120 kg Belastbarkeit und kompakter Bauweise.
Kategorie
Mittelklasse
Widerstand
Magnet
Tragkraft
150 kg
Klappbar
Apps
Domyos Training Rower 900
(4.5/5)
- Attraktiver Preis für ein smartes Mittelklasse-Rudergerät
- Sehr leise im Betrieb (52–63 dB)
- Gute Ergonomie mit erhöhter Sitzposition
- Widerstandsverstellung direkt am Haltegriff
- Kinomap und E-Connected App-Support
- Smartwatch-Kopplung via Bluetooth
- Hohe Stabilität (rund 47 kg Eigengewicht)
- Belastbar bis 150 kg, geeignet bis 200 cm Körpergröße
- 360°-Tablet-Halterung mit Einrastung
- Integrierte QI-Ladestation
- Decathlon-Garantiebedingungen
- QI-Ladeleistung nur 10 Watt
- Nicht klappbar — benötigt 2,15 m Raumhöhe vertikal
- Transportrollen zu klein für dicke Teppiche
- Widerstand reicht nicht für Profi-Ansprüche
- Haltearm für Computer/Tablet lockert sich gelegentlich
Kategorie
Mittelklasse
Widerstand
Magnet
Tragkraft
130 kg
Klappbar
Apps
Sportstech sRow
(4/5)
- 21,5-Zoll-Full-HD-Touch-Display, schwenkbar bis 330° für vielseitige Workouts
- Sportstech Live mit über 300 Kursen — aktuell komplett kostenlos
- Extrem leise im Betrieb — auch nachts und frühmorgens trainierbar
- 24 Widerstandsstufen, trotz nur 4 kg Schwungmasse runder Lauf dank Keilrippenriemen
- Klappbar auf 95 x 50 x 182 cm mit Transportrollen
- Aluminium-Laufschiene, stabil und lang genug für Nutzer bis 200 cm
- Hohe Sitzposition für komfortablen Ein- und Ausstieg
- Anti-Slip-Fußstützen, individuell verstellbar und belastbar
- Display auch für HIIT, Yoga und Kraft neben dem Gerät nutzbar
- Preislich deutlich günstiger als Peloton Row oder NordicTrack mit iFIT
- Kein Kinomap oder andere Drittanbieter-Apps auf dem integrierten Display
- Sportstech Live App Abgängigkeit
- Plastikverkleidung wirkt für die Preisklasse nicht hochwertig genug
- LED-Beleuchtung eher Gimmick als Mehrwert — abschaltbar, aber unnötig
- Belastbarkeit mit 130 kg unter dem Durchschnitt vergleichbarer Geräte
Kategorie
Mittelklasse
Widerstand
Magnet
Tragkraft
120 kg
Klappbar
Apps
YESOUL R1M Plus
(3.5/5)
- Sehr günstiger Pries
- Großer 21,5-Zoll-FHD-Bildschirm, 360° drehbar
- 100 elektrische Widerstandsstufen, fein abstufbar
- YESOUL App kostenlos — kein Abo nötig
- USB-C-Bildschirmspiegelung für externe Streaming-Dienste
- Leiser Magnetwiderstand, Wohnungstauglich
- 6W-Lautsprecher für Training ohne Kopfhörer
- Klappbar, platzsparend verstauerbar
- Solide Verarbeitung, stabile Stahlkonstruktion
- Kein Touchscreen (Tasten-Bedienung)
- Nur 2,4 GHz WiFi (kein 5-GHz-Support)
- Kein Bluetooth-Audio-Streaming
- Kein Kinomap-Support
- Fußpedale nicht verstellbar (Standard-Schlaufengröße)
- Netzteil (24V) nötig — kein komplett kabelfreier Betrieb
Wer ein echtes Premium-Rudergefühl sucht, landet früher oder später beim Concept2 RowErg — ebenfalls ohne Abo, dafür mit kompromissloser Langlebigkeit und einem Widerstandsgefühl, das die NordicTrack-Modelle nicht erreichen.
Wer dagegen bewusst auf Lautstärke achtet, findet in unserer Bestenliste der leisen Rudergeräte passendere Modelle als die luftbetriebenen RW- und RX-Geräte von NordicTrack.
Lohnt sich ein NordicTrack Rudergerät? Unser Fazit zum Test

Ein NordicTrack Rudergerät lohnt sich nur, wenn du iFit dauerhaft nutzen willst — für alle anderen gibt es bessere und günstigere Alternativen. Das ist unser ehrliches Testurteil nach dem Blick auf alle vier Modelle und unseren iFit-Erfahrungen aus dem Praxistest.
Die RW-Geräte sind ohne aktives Abo ein teures Stück Hardware ohne echten Mehrwert, denn der manuelle Modus ist so beschnitten, dass du auch zum halben Preis besser fährst. Wer dagegen strukturiert nach Videoanleitung rudern will, bekommt bei iFit eine der größten Bibliotheken auf dem Markt.
Wir finden: Die Technik ist spannend, die wirtschaftliche Bindung ist der Knackpunkt. Über drei Jahre zahlst du beim Family-Abo bis zu 1.188 € Abo-Kosten oben drauf — Geld, für das du dir anderswo ein komplettes Premium-Rudergerät kaufen kannst.
Das RX800 ohne iFit-Zwang ist für uns der interessanteste NordicTrack-Kandidat, weil hier die Abhängigkeit wegfällt — bleibt nur noch ein solider Luft-Rudergerät-Einstieg für unter 700 €.
Unsere klare Empfehlung: Wenn du NordicTrack kaufst, dann wegen iFit — nicht trotz iFit. Bist du dir unsicher, ob dir geführte Workouts liegen, dann schau dir erst unsere Rudergerät Bestenliste an. Dort findest du Dutzende Modelle, die ein lokales Training anbieten und meist sogar Drittanbieter-Apps wie Kinomap, MyHomeFit oder SmartRow ohne Zwang unterstützen — genau die Freiheit, die dir NordicTrack verweigert.
Für wen sind NordicTrack Rudergeräte geeignet — und für wen nicht?
NordicTrack Rudergeräte sind für Fans von geführten Workouts gemacht — nicht für freie Ruderer. Die RW-Modelle lohnen sich, wenn du Motivation durch Videos brauchst, Englisch verstehst und mit dem Abo-Modell leben kannst. Das RX800 ist die Ausnahme: ein ehrliches Luft-Rudergerät ohne Bindung.
Geeignet für dich, wenn du…
- Regelmäßig mit geführten Videos trainieren willst
- Bereit bist, 12-33 € pro Monat für iFit zu zahlen
- Englischsprachige Trainer akzeptierst
- Ein modernes Touchscreen-Display schätzt
Nicht geeignet, wenn du…
- Lieber frei nach eigenem Plan ruderst
- Kein Abo-Modell willst
- Maximale Belastbarkeit über 125 kg brauchst
- Drittanbieter-Apps wie Kinomap oder SmartRow nutzen möchtest













